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đ hab queer bern Digest vom 4. Januar 2026 đŠ

Hoi Du
Happy New Year!
Ich freue mich, dich in unserem neuen Newsletter begrĂŒssen zu dĂŒrfen.
Der Newsletter ist wieder voller toller Events und Hinweise!
HĂ€b der Sorg! Wir lesen uns in zwei Wochen wieder!
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Alles Gute im 2026
Der ganze Vorstand wĂŒnscht dir einen guten Start im 2026.
Auch im Jahr 2026 wollen wir uns wieder um unsere queeren Anliegen in Politik und Gesellschaft kĂŒmmern. Angesichts der Lage gegenĂŒber uns queeren Menschen können wir leider im 2026 nicht die HĂ€nde in den Schoss legen. Wir mĂŒssen leider wieder achten, dass wir unsere erkĂ€mpften Rechte wieder verlieren!
Wir danken dir, dass du zu unseren Mitgliedern gehörst und uns so in unseren und somit auch deinen Anliegen unterstĂŒtzt. Wir freuen uns auf ein gemeinsames spannendes Jahr!
Im Namen des gesamten Vorstands
Christoph
PrÀsident hab queer bern
In dieser Ausgabe...
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Dein Mitgliederbeitrag kann von den Steuern abgezogen werden!
Profitiere bei unseren Partner*innen
Nicht nur an unseren VereinsanlÀssen, sozialen und FreizeitaktivitÀten, an Austauschrunden etc. kannst du profitieren, sondern auch bei einigen unserer Partner*innen. Diese offerieren dir Rabatte auf ihre Angebote.
REGELMĂSSIGE VERANSTALTUNGEN
Alphabetisch sortiert
⊠eifach Midwuch
Mittwoch, 7. Januar 2026, ab 17 Uhr
Villa Bernau, Seftigenstrasse 243, 3084 Köniz
Jeweils am ersten Mittwoch des Monats im Rahmen des offenen Abends der Villa Bernau.
Diesmal ĂŒberrascht uns Ădu mit einem einfachen MenĂŒ!
Jassrunde in der Bernau
Ab 17 Uhr wird in der Bernau gejasst.
Anmeldung nicht nötig, spÀter dazustossen, geht auch.
Bernau Quartiernachtessen
Bar ab 18.30, Essen ca. 19.00 Alle sind herzlich eingeladen zum gemeinsamen Nachtessen. Wir zaubern ein feines saisonales MenĂŒ.
Kosten: 10 Franken pro Person (ohne GetrÀnke)
Infos/Koordination: [email protected]
GesprĂ€chsgruppe fĂŒr schwule und bi MĂ€nner
Donnerstag, 15. Januar 2026, ab 18.50 Uhr
Villa Bernau, Seftigenstrasse 243, 3084 Köniz
Hast du das BedĂŒrfnis, dich ab und zu mit anderen schwulen und bi MĂ€nnern in einem geschĂŒtzten Rahmen auszutauschen? Dann bist du hier richtig.
Diese Gruppe ist eine ErgÀnzung zu den eher lockeren Möglichkeiten, andere zu treffen und gemeinsam zum Beispiel einen Apéro zu geniessen. Sie bietet eine gute Gelegenheit, Anliegen und Fragen vertieft zu diskutieren. Dabei nutzen wir die Ressourcen der teilnehmenden MÀnner: ihre Erfahrungen, ihre Anteilnahme oder ihre kreativen Ideen, mit einer Situation umzugehen. Die Gruppe wird von einer Fachperson geleitet.
FĂŒr das Einbringen von Themen sind die Teilnehmenden verantwortlich. Denkbar sind zum Beispiel Anliegen zu belastenden Erfahrungen in der Vergangenheit, Unsicherheiten in Bezug auf bevorstehende Entscheidungen, Fragen rund um ein Coming out, Reaktionen auf die jeweilige sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz oder im Familien- und Freundeskreis, ein GefĂŒhl von Einsamkeit, das BewĂ€ltigen des Ălterwerdens, Umgang mit einer religiösen Sozialisation, Erfahrungen mit homophoben Ăusserungen oder Gewalt â und alles, was gerade «brennt» oder andersherum gerade motiviert und Freude macht.
Leitung:
Walter Lehmann, dipl. Pflegefachmann Fachrichtung Psychiatrie
MÀnner, die neu zur Gruppe stossen wollen, melden sich bitten vorgÀngig beim Leiter per Mail an: [email protected].
queer eat & meet mit Stammtisch fĂŒr trans und intergeschlechtliche Menschen
Mittwoch, 21. Januar 2026, ab 18 Uhr
Villa Bernau, Seftigenstrasse 243, 3084 Köniz
Der Treffpunkt fĂŒr alle mit Tradition der queeren Community in der Villa Bernau. Im Vordergrund der Abende stehen das gemĂŒtliche Zusammensitzen, der Austausch untereinander und natĂŒrlich ein leckeres Abendessen.
Jeweils mit Stammtisch fĂŒr trans und intergeschlechtliche Menschen
GesprĂ€chsgruppe fĂŒr intergeschlechtliche Menschen
Immer wieder mit Events
Das MenĂŒ:
Findest du in einer der nÀchsten Ausgaben dieses Newsletters
Abendessen ab 19.30 Uhr
Apero-Bar ab 18.30 Uhr
Bibliothek geöffnet.
Stammtisch: «der fröhliche Mittwoch»
Mittwoch, 14. Januar 2025, ab 18.30 Uhr
Restaurant WeissenbĂŒhl Chutzenstrasse 30, Bern
Diskutieren, politisieren und philosophieren: Im Mittelpunkt des Stammtischs fĂŒr Junggebliebene steht die Geselligkeit.
Wir treffen uns monatlich im Restaurant Bahnhof WeissenbĂŒhl.
Gastgeber von hab queer bern: Martin Fröhlich, Fabian Jeker und Daniel Frey.
Es ist keine Anmeldung erforderlich, du kannst dich aber trotzdem anmelden.
WEITERE VERANSTALTUNGEN
Nach Datum sortiert
QUEERSTAMM

Der QUEERSTAMM von queerAlternBern findet jeweils am zweiten und vierten Montag im Monat zwischen 18 und 20 Uhr im Café des Pyrénées («Pyri») statt.
Café des Pyrénées «Pyri», Kornhausplatz 17, Bern
Diskutieren, sich austauschen, philosophieren und auch mal politisieren, etwas trinken und vielleicht auch etwas essen: Im Mittelpunkt des Stammtisches steht das ungezwungene und gesellige Zusammensein. Alle sind willkommen!
Das «Pyri» befindet sich in unmittelbarer NĂ€he des Zytglogge «zmitts» in der Berner Altstadt und ist bestens mit dem ĂV erreichbar.

(Queere) Generationen im Dialog

Mittwoch, 28. Januar 2025, ab 18 Uhr
CAFE HUEBER Huberstrasse 13a, 3008 Bern
Wir diskutieren in unserem ersten GenerationengesprĂ€ch ĂŒber die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen «Alt» und «Jung» in Bezug auf GeschlechtsidentitĂ€ten und sexuellen Orientierungen â etwa bei den Erfahrungen beim Coming-out oder der Sichtbarkeit innerhalb der cis-heteronormativen Gesellschaft.
WĂ€chst die jĂŒngere Generation queerer Personen tatsĂ€chlich mit besserer AufklĂ€rung und Sichtbarkeit auf? Wie geht die Ă€ltere Generation mit neuen Begriffen und IdentitĂ€ten (z.B. trans, cis und nicht-binĂ€r) um? Warum ist es der jĂŒngeren Generation wichtig, etwa in Vorstellungsrunden die Pronomen zu nennen? Und wie geht die Ă€ltere Generation mit dem Begriff «queer» als Sammelbegriff fĂŒr vielfĂ€ltige IdentitĂ€ten jenseits der Cis-HeteronormativitĂ€t um? Und ĂŒberhaupt: kann die jĂŒngere Generation von der Ă€lteren Generation lernen â und umgekehrt?
Es diskutieren mit Daniel Frey (er) auf dem Podium:
Theres Sutter (sie/mensch), Jahrgang 1947
Andreas LuginbĂŒhl (er), Jahrgang 1956
Charlie Klemm (keine/they), Jahrgang 2003
Yorick Corbat (keine), Jahrgang 2007
Im Anschluss an die Diskussionsrunde offerieren wir einen Apéro. Und um Food Waste zu verhindern, bitten wir um Anmeldung bis 23.1.26 mit untenstehendem Formular.
Tonga â Eine Musical Comedy
Diverse Daten im MĂ€rz, April und Mai 2026
Sternensaal Bern â BĂŒmpliz, BĂŒmplizstrasse 119, 3018 Bern
Willkommen an Bord zu einem Hochseeabenteuer, bei dem ein bunter Haufen schillernder GĂ€ste und eine charmant-ĂŒberforderte Crew das Ruder ĂŒbernehmen! Die Leinen sind los, der Horizont ruft und die Erwartungen sind so hoch wie die Cocktails stark. Alles ist bereit fĂŒr eine ausgelassene Kreuzfahrt durch die Welt der Lieder, Laster und Leidenschaften.
Auf seinem Kurs irgendwo zwischen Bern und Bora Bora verbindet «Tonga» Gesang, Theater und Tanz zu einer unterhaltsamen BĂŒhnenshow mit Tiefgang, SchrĂ€glage und grossen GefĂŒhlen. Gekonnt navigiert das Traumschiff dabei durch jede Menge schwuler Klischees mit einem Funken Wahrheit. Sommer, Sonne, Seefahrt â was soll da schon schiefgehen? Doch wie das bei jeder guten Kreuzfahrt so ist: Nicht alles lĂ€uft ganz nach PlanâŠ
Neugierig geworden? Dann pack deine Badehose ein und sichere dir jetzt deine Bordkarte, denn wir legen schon bald ab!
AUFFĂHRUNGSDATEN:
Donnerstag bis Samstag, 19. bis 21. MĂ€rz 2026
Donnerstag bis Samstag, 30. April bis 2. Mai 2026
Donnerstag bis Samstag, 28. bis 30. Mai 2026
Pride Guide 2026
Die Prides und Celebrations in diesem Jahr
17. - 24. Januar 2026 | 27. Juni 2026 27. Juni 2026 |
Noch offen:
Khur Pride / Pride Zentralschweiz / queersicht / PinkPanorama

Weitere AnlÀsse in Bern und Umgebung findest du in der Agenda unserer Freunde von bern.lgbt!
â Mehr Events!
Weitere AnlĂ€sse in ZĂŒrich und Umgebung findest du in der Agenda unserer Freunde von Display Magazin und GAY.CH
UND SONST NOCHâŠ
Zum Tod von Fitz Kobi im Dezember (1938-2025)
Lorenzini-GrĂŒnder und GeschichtenerzĂ€hler

Kobi war nicht nur Werber. Er wirkte auch in der Berner Gastronomie, indem er Begegnugsorte schuf und andere weiterentwickelte. 1973 grĂŒndete er â ebenfalls zusammen mit Milani das Restaurant Lorenzini, das rasch zu einem Treffpunkt fĂŒr Werber, KĂŒnstler und Politiker wurde. Zudem ĂŒbernahmen sie die legendĂ€re Quick-Bar in der Marktgass-Passage, ein Lokal fĂŒr die damals sehr breit gefĂ€cherte Berner Boheme. Restaurant und Bar zĂŒgelten 1995 an den Theaterplatz; «Gö mer i ds Lorenzini» wurde in Bern schon fast zum geflĂŒgelten Wort.
Daneben betĂ€tigte sich Kobi als Autor. Seit 1979 veröffentlichte er regelmĂ€ssig Romane, ĂŒber ein Dutzend sind es geworden, darunter Kriminalromane mit Schauplatz Bern und Science-Fiction-Geschichten.
Das Lorenzini war auch, (damals noch in der Marktgasspassage), ein beliebter Schwuler Treffpunkt.
Der Roman ZurĂŒck zur Lust // Krieg der Schwestern. Bericht aus dem Ghetto
Fritz Kobi hat aus ihm erzĂ€hlten Tatsachen und eigenen Erlebnissen einen Krimi komponiert, der die Extreme im Schwulenmilieu spannender kaum skizzieren könnte. AbhĂ€ngigkeiten, Begierden und Intrigen, aber auch Liebe, Freundschaften und Sex sind das Spielfeld fĂŒr ein phasenweise schockierendes Buch, in dem auch die untersuchenden Organe nicht ungeschoren davonkommen.
Das Buch beschreibt wunderbar das Gay Life in den 80er und anfangs 90er Jahre in Bern, wie ich es auch damals erlebt habe: Eigentlich wÀre das ein guter Filmstoff.
In schöner bewegter Erinnerung,
Kurt
Unsere Bibliothek

Lesen bildet, entspannt und macht Spass! Das weiss auch unsere hab queer bern BĂ€renmama. Deshalb hat sie ihre Kinder in die Bibliothek von hab queer bern mitgenommen. Erstaunlich was es da alles zu schmökern gibt. Komm doch vorbei und ĂŒberzeuge dich selbst. Die Bibliothek hat hunderte BĂŒcher im ganzen Spektrum queerer Literatur. Ach ja, DVDs kannst du auch ausleihen.

HIGH TIDE
Dienstag, 13. Januar 2026, 20:30 Uhr
Mittwoch, 14. Januar 2026, 16:00 Uhr
Im Kino Rex Bern
USA 2024, 101â, DCP, Englisch, Portugiesisch/d
Regie, Drehbuch: Marco Calvani
Mit: Marco Pigossi, James Bland, Bill Irwin, Marisa Tomei, Sean Mahon
Lourenço, ein brasilianischer Immigrant, dessen Visum bald ablĂ€uft, verliert den Halt, als sein amerikanischer Freund ihn unerwartet in Provincetown zurĂŒcklĂ€sst. In der Schönheit der KĂŒstengemeinschaft wĂ€chst seine Unruhe, bis er Maurice begegnet, einem einfĂŒhlsamen Krankenpfleger, der sich ebenfalls fremd fĂŒhlt.
Lourenço, ein Brasilianer, der im queeren Mekka Provincetown lebt, kĂ€mpft nach einer kĂŒrzlichen unerwarteten Trennung mit Depressionen und ist beunruhigt ĂŒber den bevorstehenden Ablauf seines US-Visums. Seine Stimmung hebt sich jedoch, als er Maurice, einen charismatischen afroamerikanischen New Yorker Arzt an einem örtlichen Strand trifft. Trotz ihrer sehr unterschiedlichen HintergrĂŒnde finden die beiden MĂ€nner eine gemeinsame Verbindung in ihren gemeinsamen GefĂŒhlen der Entfremdung und Einsamkeit in einem Land, das sie nur schwer ihr Eigen nennen können. (BFI, Flare).
High Tide ist ein Film, in dem die Leichtigkeit greifbar erscheint: herrliches Wetter, tolle HĂ€user, ein idyllischer Strand, das Meer in Reichweite â und auf jede groĂe Feier folgt direkt die nĂ€chste. Und doch ist alles seltsam entrĂŒckt. Das Pittoreske, Lustvolle wirkt bereits wie eine Erinnerung, wĂ€hrend es noch da ist. Der Verlust ist den Dingen und Figuren schon tief eingeschrieben. Dies betrifft nicht nur Lourenço und Maurice, sondern auch das ĂŒbrige Umfeld, das Calvani in seinem Skript treffend zeichnet. Scott, der seit der AIDS-Krise in Provincetown lebt und hĂ€ufig Personen wie Lourenço aufnimmt, die hier in Aushilfsjobs arbeiten oder Bobs Ex-Frau Miriam die ihren Gatten fĂŒr eine Frau verlassen hat und sich wiederholt dafĂŒr rechtfertigen muss.
SEULES LES BĂTES
Dienstag, 20. Januar 2026, 14:00 Uhr
Donnerstag, 22. Januar 2026, 14:00 Uhr
Im Kino Rex Bern
CINEMA SIESTA â KINO AM NACHMITTAG UNCUT IN KOOPERATION MIT VEREIN QUEERALTERNBERN
Frankreich 2019, 117â, DCP, F/d
Regie: Dominik Moll
Drehbuch: Gilles Marchand, Dominik Moll
Mit: Denis MĂ©nochet, Laure Calamy, Damien Bonnard, Nadia Tereszkiewicz, Valeria Bruni Tedeschi, Bastien Bouillon, Guy Roger «Bibisse» NâDrin
Im tiefen Winter wird im französischen Zentralmassiv das Auto einer Frau entdeckt, sie selbst ist spurlos verschwunden. In fĂŒnf Kapiteln entfalten sich aus unterschiedlichen Perspektiven die gewaltsamen UmstĂ€nde hinter dem rĂ€tselhaften Vorfall, in den Menschen aus der unmittelbaren Umgebung des Opfers involviert sind, der aber auch Kreise bis nach Westafrika zieht. Ein kunstvoll aufgebauter Thriller, der erst nach und nach preisgibt, welche Verwicklungen und MissverstĂ€ndnisse die fĂŒr mehrere Figuren fatale Entwicklung herbeigefĂŒhrt haben. Dabei wandelt er sich fast unmerklich zu einem Drama ĂŒber fehlerhafte Kommunikation mit markanten PortrĂ€ts der Einsamkeit und der Suche nach Zuneigung und WĂ€rme.
Wie in seinem Kinodurchbruch «Harry, un ami qui vous veut du bien» von 2002 balanciert der deutsch-französische Regisseur Dominik Moll auch in âSeules les bĂȘtesâ zwischen gekonnt geschĂŒrter Kriminalspannung und einer schwarzhumorigen Perspektive angesichts der Illusionen und LebenslĂŒgen der Figuren â was eine intensive Anteilnahme an deren Schicksal keineswegs ausschlieĂt. Denn mit jedem Kapitel, das auch zeitlich immer wieder einen Sprung zurĂŒck bedeutet, werden nicht nur neue Informationen ĂŒber die gewaltsamen UmstĂ€nde des Verschwindens von Evelyne Ducat preisgegeben, auch das Gesamtbild wird mit immer feineren Pinselstrichen gezeichnet. (Marius Nobach, Filmdienst.de).






